7. Dezember 2019 ° UNTER PALMEN EIN U-BOOT ° Ausstellung

Unter Palmen ein U-Boot. Kunst reflektiert transnationale Perspektiven, neue Beziehungen und die Geister eines Ortes. 

Ausstellung in der Villa Heike, Freienwalder Str.17, Berlin-Hohenschönhausen

Eröffnung: Samstag, 7.12. 2019 um 16 Uhr

Grußwort: Dr. Catrin Gocksch, Fachbereichsleitung Kunst und Kultur

Ausstellungsdauer: 8.12. bis 22.12. 2019 

Öffnungszeiten: Sa – So von 13.00-19.00 Uhr und nach Vereinbarung

Finissage: Sonntag 22.12. 2019 um 16 Uhr

Künstler*innen: Rula Ali, Omar Alshaer, Shirin Ashkari, Mäki Closch, Christa Fülbier, Halim Karabibene, DIE KOMPANIE, Zoltan Kunckel, Irina Novarese, Ramin Parvin, Dachil Sado, Yaser Safi, Ozlem Sariyildiz, Uli Westphal, Bora Yediel

Kuratorin: Kristen Cooper 

Rahmenprogramm:

Sonntag 8.12. ab 16 Uhr – Filmscreening – kuratiert von Özlem Sariyildiz und 
Dr. Alexander Wiehart

Samstag 14.12. – 17 Uhr – Diskussion – Der Künstler Zoltan Kunckel und der Kulturwissenschaftler Dr. Manuel Silva Ferrer sprechen über die Identität eines Ortes nach einer Diktatur.

Sonntag 15.12. – 13 bis 16 Uhr – Lecture-Workshop-Intervention –  
float; margin: undefined  mit 
DIE KOMPANIE

Samstag 21.12. – 17 Uhr
 – Vortrag – Dr. Alexander Wiehart: Ausklang des 50. Jubiläumsjahres der ersten Mondlandung: Die äußerste Schranke. Sehnsucht, Widerstand
und Philosophie der Grenzen aus der Weltraumperspektive.

Zur Ausstellung
Die Ausstellung entspringt der dreijährigen Zusammenarbeit zwischen den in Berlin lebenden internationalen Künstler*innen des Austausch- und Residenzprojektes HIER & JETZT: Connections. Die cross-kulturelle Gruppe reflektiert transnationale Perspektiven, persönliche Erfahrungen, sowie die Existenz von Grenzen unter verschiedenen Gesichtspunkten. Der Ausstellungstitel verweist auf die Geschichte der Villa Heike*, und öffnet zugleich das Feld für eine Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Formen von Repression und Ausgrenzung.
Die Ausstellung stellt Fragen zu der Wahrnehmung eines Ortes und dessen Geschichte. Zugleich thematisiert sie unsere Positionierung als Kunst- und Kultur Produzent*innen in Hinblick auf die Förderung eines gleichberechtigten und bereichernden sozialen Kontextes.

* An Villa Heike, ursprünglich repräsentativer Teil einer Maschienenbaufabrik von 1911, grenzte ein Park, worin Palmen wuchsen. 60 fensterlose Kellerräume der Fabrik- Kantine wurden kurz nach Ende des 2. Weltkrieges als „Untersuchungsgefängnis“ durch die sowjetische Geheimpolizei verwendet, welches von den Häftlingen als U-Boot bezeichnet wurde. Während der DDR-Zeit diente das Gebäude dem Ministerium für Staatssicherheit als Verwaltungssitz und später als Archiv über die NS-Zeit.